Dienstleistungsgebäude Langweid Rotkreuz
Der Neubau Langweid Rotkreuz wird für verschiedene Nutzer als Shell und Core bereitgestellt. (Verkauf, Verwaltung, Wohnraum). Diese Gegebenheit und die Erstellung einer benachbarten Überbauung ermöglicht einen gesamtheitlichen Konzeptansatz.
Als Energiestandard wird MINERGIE-P festgelegt. Die gesamte Kälte- und Wärmeenergie wird über ein ausgeklügeltes Energiebewirtschaftungssystem bereitgestellt. Das Anergienetz verbindet die Erdsondenfelder mit den Nutzern und ermöglicht eine direkte Energieverschiebung.
Bruttogeschossfläche: 27'000m2; Inst. Luftmenge 100'000m3/h
Mandat der Bogesnchütz AG: Planung der HLKS-Anlagen MSRL-HLK, 100% TL SIA108, Fachkoordination
Architekt: Holzer Kobler Architekten AG, Zürich
Hotel IBIS, Basel
Das Hotel IBIS wird mit umfangreichen Heizungs- Lüftungs- Klimakälte- und Sanitäranlagen ausgerüstet. Die Wärmeenergie wird über das Fernwärmesysteme der IWB Basel zugeführt. Ab der Fernwärmeunterstation wird das Gebäude beheizt und das Warmwasser erzeugt. Die Klimakälte wird ebenfalls mit der Energie ab dem Fernwärmesystem erzeugt. Aus Wärme wird Kälte; geht das? Natürlich, und sogar äusserst sinnvoll. Im Sommer, wenn die grössten Klimakältelasten vorliegen, können Wärmeenergiespitzen durch den Fernwärmelieferant IWB Basel abgeführt werden, indem über eine Absorptionskältemaschine Klimakälte erzeugt wird. Mit dieser Technik muss kaum zusätzliche Primärenergie aufgewendet werden.
Um Synergien zu nutzen, werden für den Sommer- und Winterfall die selben Verteilsysteme genutzt. Die Hotelzimmer werden über individuelle Umluftkühl- und Heizelemente ausgerüstet. Dadurch können die Investitions- und Betriebskosten reduziert werden. Die Sanitäranlagen beinhalten die Kalt- und Warmwasserversorgung sowie die Schmutzabwasser- und Regenabwassersysteme.
Mandat der Bogenschütz AG: Planung der HLKS-Anlagen, 90% TL der SIA108
Bauherrschaft: dieBauengineering, Basel
Architekt: Dunkel & Frick Architekten, Basel
Rechencenter ZID Liestal
Das bestehende Rechencenter ZID Basel-Landschaft wird komplett saniert. Das Energiekonzept vereint die hohen Anforderungen bezüglich Nachhaltigkeit, Ökologie, Versorgunssicherheit und Wirtschaftlichkeit.
Das Energiekonzept basiert auf dem Grundsatz der Exergie-Anergie Überlegung. Die hochwertige Energie (Exergie) wird soweit technisch möglich reduziert und die minderwertige Energie (Anergie) wird erhöht. Die Anforderungen und Bedürfnisse des Rechencenters werden mit einem möglichst geringen energetischen Aufwand erfüllt.
Leistungswerte: Rechencenterfläche 300m2; Kälteleistung 250kW
Mandat der Bogenschütz AG: Planung der HLKS-Anlagen MSRL-HLK, 100% TL SIA108, räumliche Fachkoordination
Bauherrschaft: Bau- und Umweltdirektion Kanton Basel-Landschaft, Liestal
Credit Suisse Claraplatz Basel
Die Sanierung des bestehenden Gebäudes der Credit Suisse ist weitgehend. Nach Studienarbeiten durch die Bogenschütz AG wurde der MINERGIE-P Standard festgelegt. In der Schweiz ist dies das erste MINERGIE-P zertifizierte und vollklimatisierte Gebäude.
Wie kann das erreicht werden? Die hohen Anforderungen an den Gebäudestandard MINERGIE-P kann nur durch die Optimierung der Gebäudehülle und einem durchdachten Energiekonzept erreicht werden. Trotz geringem Energieverbrauch wird eine sehr gute Behaglichkeit erreicht. Die Raumlufttemperaturen sinken im Winter nicht unter 20°C und steigen im Sommer nicht über 26°C.
Mandat der Bogenschütz AG: Planung der HLKS-Anlagen MSRL-HLK, 100% TL SIA108, räumliche Fachkoordination
Bauherrschaft: Credit Suisse AG, Zürich
Architekt: Blaser Architekten AG, Basel
Strafjustizzentrum Muttenz
Die Bogenschütz AG hat den Ingenieur- Wettbewerb Strafjustizzentrum SJZ Muttenz gewonnen. Der Auslober evaluierte das best geeignetste HLKS - Ingenieurbüro anhand verschiedenen Kriterien, wobei das wichtigste Zuschlagskriterium der Zugang zur Aufgabe und das Energiekonzept war.
Die hohen Anforderungen an den Gebäude-standard (MINERGIE-P) können nur durch ein optimales "Gebäudekleid" und durchdachtes Energiekonzept erreicht werden. Der Gesamt-energiehaushalt wird über 95% durch Umwelt-energie oder Wärmerückgewinnung abgedeckt ohne die Wirtschaftlichkeit zu gefährden. Dabei wird eine sehr gute Behaglichkeit erreicht. Die Raumlufttemperaturen sinken im Winter nicht unter 20°C und steigen im Sommer nicht über 26°C.
Mandat der Bogenschütz AG: Planung der HLKS-Anlagen MSRL-HLK, 100% TL SIA108, räumliche und technische Fachkoordination, Elektroplanung MSRL durch Subplaner Selmoni AG
Bauherrschaft: Bau- und Umweltschutzdirektion Kanton Basel-Landschaft
Klimakälteerzeugung UBS VS33 Basel
Die bestehende 1.5 MW Klimakälteerzeugung wird durch eine neue Anlage ersetzt. Anlässlich einer Sanierungsstudie werden die möglichen Varianten analysiert. Die Kriterien für den Variantenentscheid wurden bezüglich wirtschaftlicher und ökologischer Aspekte optimiert.
Die bestehende Anlage versorgt die Klimakälteverbraucher im Officebereich und die technischen Kälteverbraucher, welche 365 Tage im Jahr versorgt werden müssen.
Als mögliche Varianten wurden die folgenden untersucht: magnetgelagerte Turboverdichteranlage / Ammoniakanlage NH3 / Absorptionsanlage ab Fernwäre. Einzelne Untervarianten, insbesondere bezüglich der Rückkühlung wurden zusätzlich beurteilt.
Investition Klimakälte: CHF 2 Mio
Mandat der Bogenschütz AG: Planung der Klimakälte, 100% TL SIA108, Fachkoordination
Bauherrschaft: UBS AG vertreten durch ISS FM Services AG Basel
Laborneubau Geistlich Pharma AG, Wolhusen
Der Laborneubau der Geistlich Pharma AG ist im System - Holzmodulbau erstellt. Die neu erstellten Räume werden als Forschungs- und Entwicklungslabor mit diversen Versuchs- kapellen genutzt. Bei der Wahl und Dimensionierung der Gebäudetechnik- komponenten musste beachtet werden, dass die Laborsysteme sehr sensibel auf Luftbewegung reagieren. Die installierten HLKS-Anlagen berücksichtigen diese Gegebenheit und sind bezüglich Synergien optimal konzipiert. So konnten z. Bsp. Heizungskomponenten auch zur Klimatisierung eingesetzt werden.
Mandat der Bogenschütz AG: Planung der HLKS-Anlagen, 100% TL der SIA108, Fachkoordination
Bauherrschaft: Geistlich Pharma AG, Wolhusen
Generalunternehmer: De Meeuw AG, Oberriet
ZUWEBE Zugerische Werkstätte für Behinderte, Baar
Der ZUWEBE Gebäudekomplex besteht aus drei Gebäudeeinheiten. Der Wohntrakt und der Verwaltungsteil werden bezüglich HLKS-Anlagen komplett saniert. Der Werkstatt- bereich wird durch einen Neubau ersetzt. Der Gesamte Gebäudekomplex wird den neuen Bedürfnissen angepasst um der Werterhaltung Rechnung zu tragen. Ab der bestehenden Wärmeerzeugung wird die neue Wärmever- teilung und Lufterhitzer mit Wärmeenergie versorgt. Im Werkstattbereich wird mit den Deckenstahlplatten eine optimale Behaglichkeit erreicht. Um Synergien zu nutzen, werden die selben Elemente im Sommer zu Kühlzwecke eingesetzt. Die Klimakälteanlage versorgt zudem die Wäscherei. Diverse Lüftungsanlagen sind nach den effektiven Lasten ausgelegt und versorgen Bereich wie Therapiebad, Küche, Abwäscherei, Speisesaal, Wäscherei und weitere. Die Investitions- und Betriebskosten konnten durch optimale Auslegung reduziert werden. Die Sanitäranlagen beinhalten die Badwasseraufbereitung bis zur Enthärtungs- anlage und der Schmutzwasserableitung.
Mandat der Bogenschütz AG: Planung der HLKS-Anlagen, 100% TL der SIA108, Fachkoordination
Bauherrschaft: ZUWEBE Zugerische Werkstätte für Behinderte, Baar
Architekt: HTS Architekten, Cham
Wohnüberbauung Arlesheim
Die Wohnüberbauung Arlesheim wird im MINERGIE Gebäudestandard festgelegt. Der Vergleich einer zentralen Holzpelletsfeuerung mit Erdsondenwärmepumpe oder Gaskesselanlage hat ergeben, dass in Abhängigkeit der Fassadenkonstruktion (Qualität) bezüglich Energiegestehungskosten die Wärmepumpe bei einer optimalen Gebäudedämmung günstiger wird als die Gasfeuerungsanlage. Das Wärmeverteilnetz wird mit Niedertemperaturbodenheizung betrieben und kann dadurch einen optimalen Wärmepumpe COP-Wert generieren. Jede Wohnung wird mit einem separaten Wohnungslüftungsgerät ausgerüstet.
Das Erschliessungskonzept der HLSE – Installationen garantiert eine maximale Flexibilität für den Käufer. In einer späteren Phase (nach Rohbau) können die Wohnungen in einer dafür vorgesehenen Lecabetonschicht durch die Gebäudetechnik erschlossen werden.
Mandat Bogenschütz AG: Planung der HLKS-Anlagen, 100% TL der SIA 108, Fachkoordination
Bauherrschaft: Karl Steiner AG, Basel
Architekt: Emch + Berger AG, Basel
Gstühlcenter Baden
Das Gstühlcenter Baden beinhaltet drei Gebäude welche über eine gemeinsame Tiefgarage miteinander verbunden sind. Die HLKS Gebäudetechnik wurde aufgrund der Betriebs- und Investitionskosten sowie nach ökologischen Gesichtspunkten optimiert. Die Wärmeerzeugung beinhaltet einen kondensierenden Gaskessel und eine umfangreiche Solaranlage für die BWW-Erzeugung. Die Kälteerzeugung wird konventionell mittels Schraubenverdichter erzeugt. Für den Bürobereich, Verkauf, Restaurant sind Lüftungsanlagen vorgesehen. In den Wohnungen werden kWL Geräte installiert.
Mandat Bogenschütz AG: Planung der HLKS-Anlagen, 100% TL der SIA 108, Fachkoordination
Bauherrschaft: Gstühl Immobilien AG c/o Zehnder, Schätti und Partner, Baar
Architekt Entwurf: Walter Meier / Andreas Kern Architekten SIA/SWB, Baden
Architekt Ausführung: Xaver Meyer AG, Dättwil Baden






